Gewinner des 3Sat nano-Rätsels vom 19.02.2010 ist …

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Mendeley: Alternative zu Endnote

Wer eine Alternative zu Endnote sucht und seine PDF-Sammlung noch mit Anderen teilen möchte, der sollte es mit Mendeley versuchen. Das Programm ist open source und angetreten Endnote zu übertreffen. Mendeley bietet wie Endnote ein Word- bzw. OpenOffice-PlugIn und kann es jetzt schon ernsthaft mit Endnote aufnehmen. Existierende Endnote-Dateien können importiert werden etc. Jetzt schon unschlagbar und Endnote weit voraus ist die PDF-Integration mit Markierungs- und Kommentarfunktion. Ade Endnote:

Betrifft Schweine, Vögel und Menschen: immer aktuell bleiben!

Jetzt gibt es das Nachrichtenportal zur Schweinegrippe!!! ;-) Entwickelt sich die Schweinegrippe zur Horrorgrippe? Horrorgrippe.com liefert die Antwort. Horrorgrippe.com ist ein auf die Schweinegrippe spezialisiertes Nachrichtenportal und wird fortlaufend aktualisierte.

Journalismus im Internet

“Ergänzung statt Konkurrenz” - auf diese knappe Formel lassen sich die Ergebnisse einer Studie über “Journalismus im Internet” bringen, die am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster durchgeführt wurde.

Wird der Journalismus im Internet überflüssig? Bisher haben die Redaktionen von Presse und Rundfunk alleine darüber entschieden, welche Nachrichten veröffentlicht werden. Durch Weblogs, Twitter und soziale Netzwerke hat nun jeder einen Zugang zur Öffentlichkeit. Wie das offene Medium Internet den Journalismus verändert, ist in dem zweijährigen Forschungsprojekt am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster untersucht worden.

Im Rahmen der Studie wurden 183 Internetredaktionen aus Deutschland befragt. Damit haben sich 44 Prozent aller ermittelten Redaktionen an der Erhebung beteiligt. Zuvor wurden rund 1.200 Internetangebote inhaltsanalytisch ausgewertet.

Die erweiterte Partizipation ist nur ein Merkmal des Internets, das den Journalismus beeinflusst. “Technisierung” lautet ein anderes Stichwort: Google News und andere Suchmaschinen haben die Nachrichtenauswahl automatisiert. Die Ergebnisse der Studie lassen allerdings vermuten, dass weder partizipative noch technische Angebote den beruflich ausgeübten Journalismus verdrängen.

“Ergänzung statt Konkurrenz” - auf diese Formel lassen sich die Ergebnisse der Studie bringen. Im Kernbereich des Internetjournalismus dominieren nach wie vor die Online-Angebote der traditionellen Massenmedien. Nur wenige partizipative Angebote erfüllen journalistische Mindestanforderungen. Weblogs und Nutzerplattformen stellen insgesamt lediglich fünf Prozent der als journalistisch identifizierten Internetangebote. Auch die Zahl der Nachrichtensuchmaschinen, Portale und weiteren Nur-Internetangebote ist hier noch überschaubar.

“Weblogs und Redaktionen beobachten sich gegenseitig, sie übernehmen Themen und kommentieren einander”, beschreibt Prof. Dr. Christoph Neuberger, der Leiter des Forschungsprojekts, die Beziehung. So ließ sich nachweisen, dass rund drei Viertel der Internetredaktionen in Weblogs recherchieren, sie suchen vor allem nach Themenideen. 99 Prozent der Redaktionen nutzen die Enzyklopädie Wikipedia, und zwar in erster Linie als Nachschlagewerk (83 Prozent). Ihre Zuverlässigkeit schätzen sie als hoch ein.

Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Studie ergab, dass viele Redaktionen mit den Möglichkeiten der Nutzerbeteiligung experimentieren. So gestatten zwei Fünftel der befragten Anbieter ihren Nutzern, redaktionelle Beiträge zu kommentieren. Auch “Web 2.0″-Anwendungen werden in das Angebot integriert: 55 Prozent der Angebote verfügen über Weblogs, Videoblogs oder Podcasts. Differenziert ermittelt wurde, in welchem Maße das technische Potenzial des Internets bei der Gestaltung der Internetangebote ausgeschöpft wird. Erforscht wurde auch, welche Konsequenzen die Nutzerbeteiligung hat.

Die Projektergebnisse zeigen, dass im Internet Marktgrenzen weiter gezogen werden als in den traditionellen Medien. Für Tageszeitungen, Publikumszeitschriften und Rundfunkanbieter stammen die wichtigsten Konkurrenten überwiegend nicht mehr aus dem Ursprungsmarkt. Auch im Internet setzen Qualitätsmedien die Maßstäbe: “Spiegel Online” wird von 61 Prozent der Befragten als Vorbild für die eigene Arbeit angegeben.

Zwar droht der professionelle Journalismus durch die neuen Anbieter im Internet nicht ersetzt zu werden, dennoch hat er ein gravierendes Problem: Werbekunden und Leser wandern ins Internet ab. Journalistische Websites erzielen hohe Reichweiten, aber das Publikum zeigt bisher keine Zahlungsbereitschaft. Vor allem die Tageszeitungen spüren den Wettbewerbsdruck, der vom Internet ausgeht. Der Journalismus, diesen Schluss lassen die Ergebnisse zu, gerät dadurch in ein Dilemma: Einerseits muss er sich im Internet engagieren, andererseits fehlt ihm dort ein Geschäftsmodell.

Das Forschungsprojekt “Journalismus im Internet” (Laufzeit: 2006-2008) wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert. Die Leitung hatte Christoph Neuberger, Professor für Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Als wissenschaftliche Mitarbeiter waren Christian Nuernbergk und Melanie Rischke an der Studie beteiligt. Das zum Projektabschluss erscheinende Buch “Journalismus im Internet” (VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden) umfasst neben den Ergebnissen des DFG-Projekts auch Gastbeiträge zum Thema, darunter eine auf Internetjournalisten bezogene Sonderauswertung der repräsentativen Befragung “Journalismus in Deutschland II”.

Freier Zugang zu allen SAGE Journals bis 30. April 2009

Wie jedes Jahr besteht wieder die Möglichkeit, mit einer Neuanmeldung einen Zugang zu allen SAGE Journals zu erhalten.  Bis zum 30. April kann man sich noch anmelden und den vollen Service kostenfrei nutzen. Hier kann man sich registrieren: online.sagepub.com

360° Das studentische Journal für Politik und Gesellschaft: Call for Student Papers

Leitbild Nachhaltigkeit. Jenseits der Wohlfühlrhetorik

Das Leitbild Nachhaltigkeit läuft Gefahr, seine Strahlkraft zu verlieren. Zwar wird der Ausdruck aus der Forstwirtschaft des 18. Jahrhunderts heute in nahezu allen Gesellschaftsbereichen verwendet. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union verabschieden nationale Nachhaltigkeitsstrategien, Manager preisen in der Finanzkrise nachhaltige Geschäftsmodelle, in der Entwicklungszusammenarbeit wird nachhaltige Landwirtschaft von den Partnerländern verlangt, in zahlreichen Kommunen eine nachhaltige Städteplanung gefordert. Aber die inflationäre Verwendung des Begriffs könnte das Konzept endgültig seiner Anwendbarkeit berauben.

Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde der Nachhaltigkeitsbegriff seit der Veröffentlichung des Brundtland-Berichts von 1987. Der Minimalkonsens damals: Nachhaltige Entwicklung gewährleistet die Bedürfnisbefriedigung der Menschheit, ohne jene zukünftiger Generationen zu gefährden. Was der Bericht schuldig blieb, waren konkrete Schritte und Kriterien für dessen Umsetzung. Das Versprechen einer Zielharmonie zwischen den drei Säulen der Nachhaltigkeit – Umweltschutz, Ökonomie und soziale Gerechtigkeit – konnte bis heute nicht eingelöst werden. Raumschiff Erde steuert weiter führungslos.

Einen Ausweg aus der Beliebigkeit suchen weltweit verschiedene Forschungsprojekte, indem sie konkrete Indikatoren für eine nachhaltige Entwicklung festlegen: Flächenverbrauch, privater Konsum oder Einkommensverteilung, um einige zu nennen. Als Monitoring-System sollen sie die Politik bei ihrem Suchprozess nach den Rezepten für nachhaltige Entwicklung anleiten. Um die Übermacht des Bruttoinlandsprodukts als Leitstern politischer Entscheidungen zu brechen, werden gar aggregierte Indizes für Wohlfahrt und Umweltzustand gebildet. Die Frage bleibt, ob sich die Widersprüche der regulativen Idee Nachhaltigkeit so einfach auflösen lassen – denn das scheinbar objektive Aufrechnen von Fort- und Rückschritten allein stellt Zielharmonie nicht her. Der Wirtschaftsaufschwung mag auf der Ausbeutung erschöpflicher Ressourcen beruhen oder der zurückgehende Flächenverbrauch auf einem Massensterben durch Epidemien. Daher liegt in einer solchen Indikatorenbildung auch ein Versuch, auf die normativen Fragen, die das Leitbild Nachhaltigkeit aufwirft, eine allgemeingültige Antwort zu finden – jedoch ohne mühsame und langwierige gesellschaftliche Diskussion. Das Primat des Wirtschaftswachstums würde somit nur durch eine neue scheinbare Alternativlosigkeit ersetzt.

In Zeiten der Rezession sind die Erfolgsaussichten gering, Belange des Umweltschutzes oder der Sozialpolitik gleichberechtigt auf der politischen Agenda zu etablieren. So ist auch nicht mehr von einer Klimakatastrophe, sondern vom Klimawandel die Rede, und der soll sich bitte hinter der Finanzkrise anstellen. Anstatt die Herausforderung einer Steady-State-Ökonomie anzunehmen, gelten alle Regierungsanstrengungen dem Wiederherstellen des Wirtschaftswachstums. Dabei sollten gerade die Veränderungen des Klimas zeigen, wie dringlich die Frage des Club of Rome von 1972 nach den „Grenzen des Wachstums“ ist. Aber solange es Absatzmärkte für veraltete deutsche Autos gibt, sind entmaterialisiertes Wachstum oder Schuldenabbau offenbar kein Thema mehr. Wie sollen sich da bestehende Alternativen wie industrielle Modernisierung oder Sozialunternehmertum mit einem „new green deal“ durchsetzen?

Nachhaltigkeit ist nicht die eine erträumte, durchschlagende Zauberformel für das 21. Jahrhundert. Was kann das Konzept dennoch leisten? Wie kann eine globale Ethik der Solidarität unter den Völkern und Generationen aussehen und effektiv werden? Wie kann man umweltpolitische Entscheidungsprozesse trotz der ihnen eigenen, wissenschaftlichen Unsicherheiten beschleunigen? Wie sieht eine nachhaltige Wirtschaftsweise und Unternehmensführung aus? Welche Lebensentwürfe gehen damit einher? Und wie können Nachhaltigkeitsziele für die unterschiedlichen Gesellschaftsbereiche konkret formuliert, verfolgt und evaluiert werden? Wir wünschen uns kritische und differenzierte Beiträge aus allen Teildisziplinen der Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Ethnologie, Pädagogik, Psychologie, Philosophie, Philologien, Geographie, Architektur, Theologie, Rechtswissenschaften, Politikwissenschaft, Anthropologie, Geschichte, Informatik, Kunstwissenschaften, Kommunikationswissenschaften, Sportwissenschaften und anderen Fächern und Fächerkombinationen mit sozialkritischer Perspektive.

Einsendeschluss ist der 1. Mai 2009.

E-Learning: Wissen aus dem Computer

Infos aus Impuls Dezember 2008:

E-Learning ist heute mehr als der Kurs auf dem Computer, es stellt Kommunikations- und Kooperationsräume zur Verfügung, bietet Möglichkeiten zum informellen Kompetenzerwerb und integriert das virtuelle Lernen in Präsenzseminare. Flexibilität und Reichweite der digitalen Medien führt zu wachsendem Einsatz und zu Veränderungen auf dem Weiterbildungsmarkt, vor allem als Bestandteil oder in
Ergänzung der traditionellen Weiterbildung.

E-Learning Informationsportale:
www.d-elan.net
Telelernen und Internet:
www.edulinks.de
Weitere Links:
www.bildungsserver.de

Free Online Trial to SAGE Journals in Research Methods and Evaluation (1. Februar bis 31. März)

Bei Erstellung eines neuen Accounts auf online.sagepub sind bis 31. März folgende Journals frei zugänglich:

  • Action Research
  • American Journal of Evaluation
  • Cultural Studies ↔ Critical Methodologies
  • Educational Evaluation and Policy Analysis
  • Evaluation
  • Evaluation Review
  • Field Methods
  • Journal of Educational and Behavioral Statistics
  • Journal of Mixed Methods Research
  • Qualitative Inquiry
  • Qualitative Research
  • Statistical Methods in Medical Research
  • Statistical Modelling

Endnote X2

Seit Sommer 2008 gibt es Endnote in der Version X2. Die wichtigste Weiterentwicklung ist meiner Ansicht nach die Möglichkeit, vorhandene Referenzen online auf die Verfügbarkeit von Volltexten abzufragen. Innerhalb des Uni-Netzes der UW/H bzw. Graz erhält man so fast die Hälfte der recherchierten Referenzen als Volltexte, die automatisch in die Referenzen eingefügt werden; entweder als Volltext oder als Link zum Volltext.

Für Mac-User gibt es mit Erscheinen von Pages09 ebenfalls die Möglichkeit, Endnote X2 zu nutzen. Die Integration von Endnote in Pages ist etwas gewöhnungsbedürftig aber funktioniert ganz ordentlich. Voraussetzung für die Verwendung in Pages09 ist ein kostenfreies Update von Endnote X2 das man kostenfrei auf der Seite von Endnote.com beziehen kann.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Endnote X2 das gleiche Datei-Format verwendet wie Endnote X1. Somit fällt das lästige Exportieren und Importieren weg d.h. die Kompatibilität zwischen den Versionen ist gegeben.

Verlierer der Globalisierung

Eine neu erschienene Studie untersucht die Veränderung der Arbeitsmarktchancen junger Erwachsener in elf modernen Gesellschaften

Thomas aus dem Ruhrgebiet hat seine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker erfolgreich abgeschlossen. Statt eines unbefristeten Arbeitsvertrages erhält er von seinem Ausbildungsbetrieb nur eine befristete Anstellung. Wie es danach weitergeht, weiß Thomas noch nicht. Jennifer lebt in den USA und arbeitet trotz eines College-Besuchs vorerst als Kellnerin. Sie bewirbt sich derzeit für Jobs im Medienbereich und hofft, dort bald eine ausbildungsadäquate Anstellung zu finden. Fabrizio aus Bologna in Italien hat vor eineinhalb Jahren sein Studium mit guten Noten abgeschlossen. Trotz vieler Bewerbungen war seine Suche nach einer ersten Anstellung bisher erfolglos. Wie ihm geht es auch vielen seiner ehemaligen Studienkollegen. Er wohnt bei seinen Eltern und will sich weiter bewerben.

Diese Beispiele sind heute durchaus typisch für junge Erwachsene in Europa und den USA. Sie weisen darauf hin, dass der Arbeitsmarkteinstieg und die berufliche Etablierung mit längerfristiger Perspektive im Erwerbsleben in Zeiten der Globalisierung schwerer geworden sind. Eine systematische international vergleichende Analyse der Arbeitsmarktsituation junger Menschen in modernen Gesellschaften legt nun das gerade erschienene Buch “Young Workers, Globalization and the Labor Market - Comparing Early Working Life in Eleven Countries” vor. Unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Peter Blossfeld (Universität Bamberg), Prof. Dr. Karin Kurz (Universität Göttingen) und Dr. Sandra Buchholz (Universität Bamberg) untersuchte ein internationales Forscherteam auf der Grundlage repräsentativer Längsschnittdaten und mit aufeinander abgestimmten Untersuchungsdesigns, wie sich die Erwerbschancen von jungen Bildungsabsolventen in den vergangenen drei Jahrzehnten in elf sehr unterschiedlichen Gesellschaften entwickelt haben. Zu den in die Analyse einbezogenen Ländern gehören Deutschland, die Niederlande, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, die Vereinigten Staaten, Schweden, Dänemark, Ungarn und Estland. Gefördert wurde diese Studie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Als Erstes bestätigen die Ergebnisse dieser Studie, dass der Einstieg ins Erwerbsleben und die Etablierung am Arbeitsmarkt für junge Menschen in modernen Gesellschaften turbulenter und insgesamt schwieriger geworden ist. Seit Beginn der 1980er Jahre hat sich die Dauer, bis Absolventen eine erste Anstellung finden, bedeutend verlängert. Insbesondere ist das Risiko flexibler und unsicherer Beschäftigungsformen beim Arbeitsmarkteinstieg deutlich angestiegen und die Chancen, sich rasch sicher zu etablieren, sind dramatisch gesunken. Dieses Ergebnis ist eigentlich paradox, denn die nachwachsenden Generationen haben im Vergleich zu den früheren in der Regel eine höhere Qualifikation, häufiger Auslandserfahrung und viel bessere Fremdsprachenkenntnisse. Trotzdem bleibt ihnen auf den Arbeitsmärkten moderner Gesellschaften häufig nur das Nachsehen. Vor allem gering(er) qualifizierte junge Erwachsene sind die eigentlichen Verlierer zunehmender Arbeitsmarktrisiken.

Weiterhin zeigt die Studie, dass sich Probleme beim Arbeitsmarkteinstieg nachhaltig auf die Erwerbschancen im späteren Karriereverlauf der jungen Menschen auswirken. Haben Bildungsabsolventen nach Abschluss der Ausbildung bereits eine relativ lange Zeit benötigt, um eine erste Beschäftigung zu finden, oder ihre Erwerbskarriere in einem unsicheren Beschäftigungsverhältnis begonnen, so ist die Gefahr, dass diese Personen weiteren Risiken wie Arbeitslosigkeit begegnen, deutlich erhöht.

Ein wichtiger neuer Befund der Studie von Blossfeld, Kurz und Buchholz ist zudem, dass sich im Zuge der Globalisierung flexible und unsichere Beschäftigungsformen an den Arbeitsmärkten moderner Gesellschaften zunehmend dauerhaft zu etablieren scheinen. Mit jeder neuen Generation wird das Beschäftigungssystem deswegen zunehmend flexibilisiert und die Karrieren werden unsicherer. Wie die Ergebnisse zeigen, werden diese flexiblen Beschäftigungsformen von Unternehmen nicht nur in wirtschaftlich angespannten Zeiten eingesetzt.

Die Studie:
Hans-Peter Blossfeld, Sandra Buchholz, Erzsébet Bukodi und Karin Kurz (Hg.): Young Workers, Globalization and the Labor Market - Comparing Early Working Life in Eleven Countries, Cheltenham, UK/Nothampton, MA, USA: Edward Elgar, 2008

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